Bezahlung der Mitarbeit in der Teilhabergemeinschaft

Mittel- und langfristige Bezahlung

Die Unternehmen, die ganz oder teilweise der Teilhabergemeinschaft gehören, sowie eigene Geschäftsbereiche soweit vorhanden, sollen im Schnitt einen Gewinn erwirtschaften, der wiederum ganz oder teilweise zur Deckung der Kosten der Teilhabergemeinschaft eingesetzt wird. Diese Kostendeckung schließt die Gehälter der Mitarbeiter ein, die auf ganz normaler Basis (gemäß nationalem Recht und Brauch) beschäftigt werden können.

Handhabung der Anfangsphase

Aufgrund ihrer Natur – in klassischer Geschäftsterminologie – als eine Holding oder Beteiligungs­gesellschaft, wird die Teilhabergemeinschaft erst im Laufe der Zeit über nennenswerte Einnahmen verfügen, als die Gewinne ihrer Beteiligungen ihr nach und nach zur Verfügung stehen. Wenn sie nicht auf Pump leben will, kann sie erst dann ihre Mitarbeiter konventionell bezahlen.

Während eine gewisse Menge an freiwillige, unbezahlte Arbeit bei all den Aufgaben, die zur Gründung und Führung einer ReWiG anstehen, einfach gebraucht wird, wäre es weder fair noch realistisch zu erwarten dass jemand für bis zu zwei oder drei Jahren ehrenamtlich die täglich anfallenden Aufgaben wahrnimmt. Die Teilhabergemeinschaft könnte über begrenzte Mittel in Form von Aufnahmegebühren und Mitgliedsbeiträgen verfügen (und auch über das Geld vom Verkauf von Genossenschaftsanteilen, falls die ReWiG als